Im 17. Jahrhundert erscheint ein Soldat (Sandra Hüller) in einem protestantischen Dorf und behauptet, der Erbe eines verwaisten Gutshofs zu sein. Was niemand ahnt: Der mysteriöse Fremde ist eigentlich eine Frau, die sich als Mann ausgibt. Im Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung heiratet sie als Gutsherr die Tochter eines Großgrundbesitzers. Doch auf Dauer bleibt ihr Geheimnis nicht verborgen.
Auf der Grundlage von historischen Berichten hat Regisseur Markus Schleinzer (MICHAEL, ANGELO) ein fiktives Frauenporträt inszeniert, das Fragen nach dem Wesen von Freiheit, Identität und Geschlecht stellt. "Schleinzer erzählt die Geschichte über geschlechtliche Machtverhältnisse zwischen Tragik und Komik (...) so zwingend, dass man sich dem Sog, den ROSE entfaltet, kaum entziehen kann. (...) Ein starker Film, geprägt von großem Stilwillen und fantastischen Bildern, von denen man sich viele am liebsten ausdrucken und an die Wand hängen möchte. Und ein Film, der gekommen ist, um zu bleiben." (Kino-Zeit.de) Ausgezeichnet u. a. bei der Berlinale mit dem "Silbernen Bär" in der Kategorie "Beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle" (Sandra Hüller).
Produktion
2026
Formate
2D
Fehler, Irrtümer und Änderungen vorbehalten.