Jüdisches Museum Westfalen

Das Jüdische Museum Westfalen lädt zur Sondervorstellung ein. Mehr Infos hier.

Das Jüdische Museum Westfalen lädt Sie zu folgenden Sondervorstellungen ein:

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RIEFENSTAHL

Sonntag, 06.04.25, 11:00 Uhr

Regie: Andres Veiel

Deutschland 2024 / 120 Min. / FSK: ab 12 J.

 

Als Regisseurin schuf Leni Riefenstahl (1902-2003) ikonographische Bilder, deren Ästhetik auch heute noch als Blaupause totalitärer Verherrlichung des Schönen, Gesunden und Starken dient. Ihre ideologische Nähe zum NS-Regime hat sie nach dem Zweiten Weltkrieg stets zu leugnen versucht. Sie ließ nur eine Darstellung ihrer Biografie zu: die eigene. Doch wer war sie wirklich? Anhand neu zugänglicher Dokumente aus Riefenstahls persönlichem Nachlass beleuchtet Regisseur Andreas Veiel (BLACK BOX BRD, DIE SPIELWÜTIGEN, BEUYS) eine der umstrittensten Frauen des 20. Jahrhunderts. Bild für Bild, Facette für Facette legt er Fragmente ihrer Biografie frei und setzt sie in einen erweiterten Kontext von Geschichte und Gegenwart. "RIEFENSTAHL (ist) hochaktuell und eröffnet einen wichtigen Diskurs über die Manipulation von Medien und Öffentlichkeit." (EPD FILM) Ausgezeichnet u. a. bei der Filmkunstmesse Leipzig mit dem Preis der "Arbeitsgemeinschaft Kino - Gilde deutscher Filmkunsttheater" in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm".

Text: SZ

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TREASURE - FAMILIE IST EIN FREMDES LAND

Sonntag, 11.05.25, 11:00 Uhr

Regie: Julia von Heinz

mit: Lena Dunham, Stephen Fry, Zbigniew Zamachowski, Tomasz Włosok, Iwona Bielska, Maria Mamona, Sandra Drzymalska, André Hennicke u. a.

Deutschland, Frankreich, Belgien, Polen, Ungarn, USA 2024 / 110 Min. / FSK: ab 12 J.

1991. Kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs begibt sich die New Yorker Musik-Journalistin Ruth (Lena Dunham) zusammen mit ihrem Vater Edek (Stephen Fry) nach Polen, um der Geschichte ihrer jüdischen Familie nachzuspüren. Für den verwitweten Edek, einen Holocaust-Überlebenden, ist es die erste Reise zurück zu den Orten einer unheilvollen Kindheit. Während Ruth entschlossen ist, die Traumata der Eltern besser zu verstehen, will der stets vergnügte Edek die Vergangenheit ruhen lassen. So sabotiert er Ruths Pläne und sorgt dabei für mehr als nur eine unfreiwillig komische Situation. In dieser erlebnisreichen Woche decken die beiden alte Familiengeheimnisse auf, während sie sich langsam wieder einander annähern.

Julia von Heinz' (HANNAS REISE, UND MORGEN DIE GANZE WELT) Verfilmung des autobiografischen Romans "Zu viele Männer" von Lily Brett erzählt zwischen dramatischen und überraschend humorvollen Momenten eine bewegende Familiengeschichte über die Schatten der Vergangenheit und die Möglichkeiten der Gegenwart. "Das wunderbare an diesem Film ist, dass er trotz des ernsten Themas Leichtigkeit bewahrt." (ARD, TTT - TITEL, THESEN, TEMPERAMENTE) Ausgezeichnet u. a. mit dem FBW-Prädikat "besonders wertvoll".

Text: SZ